ERICH "BUBI" HARTMANN

Unter den achtzehn Brillantenträgern, die den Krieg überlebten, war Hartmann der einzige, der später auch in der neuen Bundeswehr diente. 
Erich "Bubi" Hartmann steht mit 352 bestätigten Luftsiegen zwischen November 1942 und Mai 1945 unangefochten an der Spitze der Luftkriegsgeschichte. Das As der Asse hatte in ebenfalls ungeschlagenen 1.404 Jagdeinsätzen nur einen (Bomberpilot) ihm anvertrauten Rottenkameraden verloren und war trotz all seiner 825 Luftkämpfe nie verwundet worden. In punkto Feindflügen übertrafen ihm lediglich die beiden Schlachtflieger-Experten Rudel und Nordmann.
Sein Abschussrekord umfasste 261 einmotorige Jäger und Jagdbomber, darunter viele der schwergepanzerten Il-2 "Sturmovik", 90 zweimotorige Maschinen sowie einen schweren russischen Bomber.
Oberst a.D. Hartmann verstarb 1993 im Weil am Schönbuch. Seinen Spitznamen "Bubi" hatte der bemerkenswerte Offizier bis ins hohe Alter behalten.
Im Januar 1997, über drei Jahre nach seinem Tod, wurde Erich Hartmann von russischer Seite rehabilitiert und von allen gegen ihn erhobenen Anschuldigungen entlastet. Ferner stellte eine russische Kommission fest, dass der hochdekorierte Jagdflieger damals zu unrecht abgeurteilt worden war.

Quelle:

Quelle: „Mit Eichenlaub und Schwertern“ von Florian Berger, ritterkreuz.at

Grabstätte in Weil am Schönbuch
Grabstätte in Weil am Schönbuch
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