Galland´s Me 109

Der berühmte englische Jagdflieger Douglas Bader wurde einmal vom Geschwader Gallands abgeschossen. Das besondere an Bader war, das er seit einem Flugunfall mit Beinprothesen an beiden Beinen flog.

 


Beim Abschuß nun musste er aus seinem Flugzeug aussteigen, verlor dabei aber eine Prothese, die in den Trümmern zurückblieb. Douglas Bader landete in deutscher Gefangenschaft. Als Galland davon erfuhr, dass er so einen berühmten englischen Jagdflieger in seiner Nachbarschaft hat, lud er ihn zu einem Besuch auf das Flugfeld des Jagdgeschwaders 26 ein.

 

Douglas Bader nutzte die Gunst der Stunde und bat Galland eine Nachricht nach England schicken zu dürfen, mit der Bitte ihm von dort seine Ersatzprothesen, eine bequemere Uniform, eine neue Pfeife und Tabak zu kommen zu lassen.

 

Galland gab diese Bitte an Göring weiter, um sich von ihm die Erlaubnis zu holen mit den Engländern in Kontakt zu treten. Göring war einverstanden und man sendete die Wünsche Baders zusammen mit der Zusicherung freien Geleits für ein englisches Flugzeug über die Seenotwelle nach England.

 

Die Engländer kamen dann auch tatsächlich kurze Zeit später. Ein großer Verband englischer Bomber griff Ziele um den Flugplatz St. Omer, auf dem Galland lag, an und warf neben einigen Tonnen Bomben auch die versprochenen Sachen, unter Anderem auch die Prothesen, ab.

 

Quelle: in Anlehnung an der Beschreibung auf www.adlertag.de

Douglas Bader
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