Eddie Rickenbacker
Am 26. Juni 1917 kam er in Frankreich an, wo es ihm möglich war, Flugstunden zu nehmen. Auf Grund seines Interesses an der Fliegerei teilte man ihn am 4. März 1918 dem 94. amerikanischen Jagdgeschwader zu.
Am 20. April gelang ihm sein erster Abschuss in einer SPAD S.XIII. Rickenbacker war an diesem Tag mit seinem Kameraden James Hall im Himmel über Baussant unterwegs. Als sie die feindliche Maschine erspähten, ging Hall zum Angriff über, worauf der Deutsche abdrehte. Rickenbacker, der dies gesehen hatte, griff seinen Gegner an und schoss ihn kurzerhand ab.
Wenige Zeit später schoss Rickenbacker eine weitere Feindmaschine der Jagdstaffel 64 ab, und bis Ende Mai konnte er insgesamt 5 Luftsiege für sich verbuchen. Dafür verlieh man ihm den französischen Croix de Guerre.
Als die Amerikaner zunehmend erfahrene Jagdflieger brauchten, erkrankte Rickenbacker im Sommer an einer Ohrenentzündung und man musste ihn für längere Zeit behandeln. Als er im September wieder einsatzbereit war, wurde er zu einem der gefährlichsten Gegner der deutschen Jagdstaffeln. Auf Grund seiner Erfolge und Fähigkeiten als Führungsperson ernannte man ihn sogar zum Befehlshaber des 94. Jagdgeschwaders.
Mit seinen insgesamt 26 Abschüssen, darunter 4 Fesselballons, die er bis zum 30. Oktober erzielte, avancierte Rickenbacker zum besten amerikanischen Jagdflieger des Ersten Weltkrieges. Im Jahr 1931 verlieh man ihm nachträglich die Ehrenmedaille.Rickenbacker erhielt die Auszeichnung auf Grund zweier Luftsiege vom 25. September 1918, nachdem er insgesamt 7 Feindmaschinen attackiert hatte.
Quelle.www.wikipedia.org
www.warbirds-power.de
Flugzeuge und Piloten 1914 - 1945